Wotanskrieger

Geleit I

Wotanskrieger


Schimmernder Strom,
der stets Zuflucht mir war,
du leidest Unbill,
doch wem wird's gewahr

Wie oft hier am Ufer,
nur der Wind sah mich stehen,
ich lächele sanft,
hab dich lang nicht gesehen.

Doch du, alter Freund,
merkst es doch gleich,
das Lächeln ist kalt,
das Antlitz mehlweiß.

Dein Trost ist warm,
doch nüchtern zugleich
Was wird, muss sein,
raunt es aus jenem Reich.

So sicher wie deiner Wogen ewiges Spiel,
wie sein Wort im Geäst.
Grüß mir die Liebste, auf deinem Weg immergleich.
Wie ihr wohl ist Ob sie auch denkt an mich
Schön ist sie wie immer, doch kennt sie mich nicht.
Erinnerungen an das, was nie geschah,
im Feld ist es einst geschehen.
Schneelichtes Weib, einmal Kinder mir schenkt,
sie spricht zu mir aus der Linde.

So stehe ich stumm,
erneut hier bei dir,
teile dein Leid,
verfluche den Tag
und gebe ein Stück dir Geleit.

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