Der Fluch

Eichenschild


Mein kind siehst du den kleinen hain, von dort will ich erzählen.
der weg der zu dem wäldchen geht,
ich würd' ihn niemals wählen. vor langer zeit, so sagt man sich,
versteckt' sich dort ein weibe, mit ihrem neugebornen sohn,
im wald war ihre bleibe. es heißt, das kind vom herzog war,
mit königlichem bande. die mutter war zwar jung und schön,
doch nicht von hohem stande. der herzog
wollt' den bastard nicht, sein ruf machte ihm sorgen,
so schickte er soldaten aus sein eignes kind zu morden.
die häscher fanden bald darauf, die spur von jenen beiden
und zögerten auch nicht dem kind die kehle durch zuschneiden.
und während jener greultat, an dem jungen weibe,
formte das mädchen einen fluch, und sprach
ihn kalt und leise. die männer flohen voller furcht
vom schrecken angetrieben. das mädchen starb -
ihr kind im arm, der fluch - der ist geblieben. der herzog
und die häscher kamen, allzubald ums leben. drum warn'
ich dich mein kind, nie an jenen ort zu gehen.

Ich werd euch finden - werd euch jagen, werd euch hetzen -
werd euch plagen. jedes übel hier auf erden, schrecklich -
tausend-fach verderben, soll von heut an euch
und jedem eurer sippe ewig kleben.

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