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Tourtagebuch

Die Sterne


Komm rein und setz dich, willst du Kaffee oder Tee,
Bier ist leider alle ich hÀtte höchstens noch'n Wodka, nee - ist leider auch alle.
Wie war die Fahrt? Sie war beschissen, habe ich Recht.
Und wie der Start, von eurer neuen Tournee?
Ah ja, ich hör schon, wundervoll.
Seit ein zwei drei Jahren lÀuft es ja auch wirklich voll gut bei euch.
Ich weiß noch, keiner wollte ihn haben diesen Rockbandscheiß
ich kann mich gut genug daran erinnern
ich weiß es noch als wĂ€r es erst gestern gewesen.
Wir hatten Lieder dagegen.
Und argumentative Gesten.

Wir haben diese Typen gehaßt die sich aufspielen,
wenn sie meinen dass sie dick im GeschÀft sind
irgendwo in einem Laden von vielen.
Und dass du nur ein Arschloch bist,
es sei denn erfolgreich,
denn dann stellst du fest,
wenn du es zulĂ€ĂŸt,
dass dein Arsch genau der Ort ist wo sie rein wollen.

Wir wußten das vorher schon
nun zum Lohn
haben wir endlich den Beweis.
Ich bin nur froh, wenn es darĂŒber hinaus noch etwas zu erzĂ€hlen gibt,
hast du Leute getroffen, etwas von ihnen mitgekriegt,
oder reichte die zeit kaum und die Energie.
Ich weiß, viel bleibt nicht ĂŒbrig doch ich Ă€rgere mich nie.
Zum GlĂŒck gibt's auch noch Parties,
die ich selbst besuchen wĂŒrde und das tue ich auch wenn's geht.
Hoppla ganz schön spĂ€t, was sind denn das fĂŒr Sachen.
Ich gerate hier ins Schwatzen, dabei wollte ich Kaffee machen.

Oh ja die Fotos sind gut dieses mal, keine Frage,
es gab wohl zwischendurch ein paar freie Tage.
Nicht ausschließlich die Aussicht aus dem Bus und BackstagerĂ€ume
verschwommene HĂ€user und belanglose BĂ€ume.
Ihr habt euch wohl amĂŒsiert, oh Gott wie sieht der denn aus?
Was ist passiert?
Das Bild vernichtest du wohl besser oder schneid wenigstens den Kopf raus.

Ich bin ja heimisch, hÀng hier seit ein paar Tagen nur noch rum
und spreche mit den WĂ€nden und die WĂ€nde bleiben stumm.
Eigentlich habe ich genug zu tun und ich wollte was lesen,
nur werd ich das GefĂŒhl nicht los ich mĂŒsste erst von irgendwas genesen.
Bevor ich irgendetwas anderes anfangen mag.
Und dann wird auch noch das Geld knapp -
oder habe ich nur vergessen wo es lag?
Was soll's, erzÀhl, ich hör zu es geht gut.
Ich werd nicht sterben an der Krankheit.
Ich sammel Mut und Kraft um nicht abzustumpfen und antriebslos durchzusumpfen.

Gut, das mit dem Moos ist geklÀrt, wir fahren einfach wieder los.
Und sei es, dass man sich ernÀhrt von in bekannten Kreisen bekannten Gedanken.
Dabei muss es ja nicht bleiben,
und warum nicht verreisen.

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